Warum Freundschaften wichtig sind

 freunde-https-::pixabay.com:en:picnic-outdoors-family-friends-1208229Aus vielen Bereichen wissen wir: Freundschaften können im positiven Sinne bereichern. Jetzt wurde ich auf eine Studie aufmerksam, die besagt, dass die Anzahl der Freunde Einfluss auf unsere Gesundheit hat.

Es gibt diesen Spruch: „Glück verdoppelt sich, wenn man es teilt“ – es ist sozusagen ein Resilienzfaktor für unser Wohlbefinden.

Mit einem/r guten FreundIn ist vieles besser/leichter/interessanter:

  1. gemeinsame Interessen ausüben
  2. in schweren Zeiten reden können
  3. einfach nur Gesellschaft haben
  4. verbinde Erlebnisse und Erinnerungen teilen können
  5. miteinander Feste feiern, Lachen und Spass haben
  6. jemanden an seiner Seite wissen…
  7. sich austauschen können und voneinander lernen
  8. und noch vieles mehr…

Effekte auf den Körper

…und eines dieser „noch vieles mehr“ scheint die Gesundheit zu sein: Denn wie Forscher herausfanden, haben Freundschaften auch Effekte auf unseren Körper: Je  großer die Anzahl von FreundInnen, umso geringer das Risiko für zB  Übergewicht, Entzündungen, Diabetes und Bluthochdruck (und deren Folgeerscheinungen).

Viele FreundInnen – gute Gesundheit

Besonders in jungen und fortgeschrittenen Alter spielen Freundschaften den Forschern nach eine besonders wichtige Rolle für die Gesundheit. Die positiven Effekte zeigen sich vermehrt, je größer der Freundeskreis. Quantiät vor Qualität also, das besagen zumindest die Studien des Forscherteams um Yang Clair Yang (Universität North Carolina). Dies steht wohl im Gegensatz zu der häufigen Annahme, lieber wenige gute FreundInnen als viele „schlechte“ zu haben. Dies dürfte allerdings im mittleren Lebensalter zutreffen: Da scheint die Qualität der Freundschaften ein entscheidender Faktor zu sein.

Freundschaftspflege

FreundInnen zu finden und die Beziehungen zu pflegen braucht natürlich auch Aufmerksamkeit. Wenn man den Kreis erweitern will, ist die Überlegung miteinzubeziehen, dass in einer Person selten „das gesamte“ Paket abgedeckt wird. So können FreundInnen in ihren Facetten und Unterschiedlichkeiten vielleicht besonders bereichernd wirken. So mag mit Freundin Susi Punkt 1 der oben angeführten Auflistung besonders gut funktionieren, da man die Hobbies teilt und kann aber nicht so gut über Emotionales mit ihr reden und bei einer anderen Person mag das umgekehrt sein. Weder das eine, noch das andere ist besser oder schlechter – es gilt eine gute Mischung für sich zu finden.

Diese Gedanken und eine gewissen Neugierde für das Gegenüber sind vielleicht hilfreich, um bestehende FreundInnen wertzuschätzen und Neue zu finden.

Buch-Klassiker zum Thema:
„Wie man Freunde gewinnt“ von Dale Carnegie

Links zum Thema:
Die Welt: „Freunde machen glücklich und gesund“
Forschungsarbeiten von Yang Clair Yang
Scinexx: „Freundschaften: viel hilft viel“

Song-Klassiker zum Thema:
Comedian Harmonists: Ein guter Freund

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