Ermüdung und Erholung

Die Urlaubszeit naht und Feiertage laden zu Erholungszeiten ein. Gleichzeitig zeigt der aktuelle Arbeitsindex vom Mai 2017, dass knapp ein Drittel der ÖsterreicherInnen Burnout gefährdet sind.

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(Ohne?) Maß und Ziel

Viele Studien weisen auf die Wichtigkeit von ausreichend Erholungsphasen hin, um körperlich und seelisch gesund zu bleiben (oder wieder zu werden). So etwa zeigen auch Forschungsergebnisse der medizinischen Universität Wien, dass es die Gesundheit dankt, wenn Arbeitstage nicht überlang sind (max. 8h). Die Ermüdungszustände nehmen nämlich proportional immer stärker zu.

Unfallrisiko und Leistungsknick

Ab der 10 Stunde ist mit einem erheblichen Leistungsknick zu rechnen und die Unfallhäufigkeit steigt rapide an. Auch zur Erholung braucht man dann länger, ein „normaler“ Feierabend reicht dann nicht mehr. So etwa braucht man laut der Studie nach zwei 12 h-Schichten anschließend drei Tage frei, um sich wieder vollständig erholen zu können.

Risikofaktor: Spätfolgen

Daraus geht hervor, dass jahrelanges (über)Ausreizen der Leistungsfähigkeit sozusagen auf die Gesundheit geht: Erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Erkrankungen sind die Folge. Hinzu kommt, dass es vermehrte Anstrengung erfordert, Leistungen abzurufen zu können, wenn man längere Zeit nicht auf ausreichend Erholungsphasen achtet. Das funktioniert zwar bei vielen Menschen für einige Zeit, geht jedoch auch mit erhöhtem Stresspegel einher, was ebenfalls Folgen für die Gesundheit hat.

Ein Plädoyer für die Pause

Vielleicht sind die aufgezählten Fakten und der bevorstehende Sommer ein guter Anlass, einen guten Life-Balance-Modus zu finden. In meiner mehrteiligen Serie finden sich ein paar Inspirationen für Pausen und ein gutes Leben (zB Teil 3 „Das Leben feiern“). Manchmal ist für solche Umstellungen auch auch ein professionelles Coaching hilfreich, um Prioritäten neu zu ordnen bzw. sich etwas Unterstützung zu gönnen.

Mehr lesen:

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Burnout – Ursachen

Vor einiger Zeit habe ich bereits einen Beitrag zu den Symptomen bei Burnout geschrieben. Doch warum bekommen so viele Menschen ein Burnout – nachstehend habe ich versucht die Ursachen für ein Burnout in Kürze zusammen zu fassen:

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Ursachen für ein Burnout

Jeder Mensch benötigt für Leistungseinsatz ausreichend Erholungsphasen. Das unterscheidet uns u.a. von Maschinen (aber auch die brauchen Wartung). Das klingt vielleicht platt – ich schreibe dies hier jedoch ganz bewusst so ausdrücklich, weil dies ein Faktor ist, der so selbstverständlich anmutet, jedoch in unserer sehr leistungsorientierten Gesellschaft manchmal eventuell zu kurz kommt.

Stark verkürzt können die Ursachen im Bereich Arbeitsbelastung und Erholungsmangel ausgemacht werden.

Krankmachende Merkmale am Arbeitsplatz (Beispiele)

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Burnout – Symptome

Welche Symptome gibt es für Burnout?  Woran liegt es und wie kann man dem begegnen?

Die Symptome von Burnout können recht unterschiedlich sein – die Betroffenen fühlen sich  ausgelaugt. Da jeder Mensch sehr einzigartig ist, zeigen sich auch die Symptome vielfältig: Manche Betroffene spüren mehr auf der körperlichen Ebene – andere mehr auf der mentalen Ebene Anzeichen dafür, dass „etwas nicht stimmt.“.

tired-man „Tired Man Sitting on Bed“ -> Bild Creativ Commons: MIC445

Häufige Symptome Weiterlesen

Depression

Depressionen zählen zu den häufigsten und sehr belastenden Erkrankungen: Die Wahrscheinlichkeit im Laufe des Lebens an einer Depression zu erkranken liegt bei rund 20 Prozent.

Depression_unsplash.com_black-and-white-person-woman-girlFoto: CC unsplash.com

Eine depressive Symptomatik hat meist sehr starken Einfluss auf Lebensqualität. Das wird besonders deutlich daran, was Betroffene über die Depression sagen:

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Depression bei Männern

Zeigen Männer andere Symptome als herkömmlich angenommen bei einer Depression? Mitunter ja! (aber nicht unbedingt) Neben den Grundbeschwerden, die für Männer und Frauen gleichermaßen gelten, gibt es viele Hinweise darauf, dass sich eine Depression bei Frauen und Männern im Detail mitunter recht unterschiedlich zeigen kann.

 

Depression_ jim jacksonpexels-photo-48566Foto: CC jim jackson

Männer leiden anders: Tatsächlich verdichten diverse Forschungen die Annahme, dass sich eine Depression bei Männern in vielen Punkten anders zeigen kann (aber nicht muss) als bei Frauen. Bei Männern mischen sich zu den „typischen“ Symptomen oft Gereiztheit, die sich in regelrechte Ärger-Attacken entladen können. Außerdem kommt es häufig zu Phänomenen, die gemeinhin nicht in Zusammenhang mit einer Depression gebracht werden, wie zB:

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Depression bei Frauen

Sind Frauen häufiger von Depressionen betroffen? In diesem Beitrag habe ich versucht die wesentlichen Fakten dazu zusammen zu fassen.  Neben den Grundbeschwerden, die für Männer und Frauen gleichermaßen gelten, gibt es viele Hinweise darauf, dass sich eine Depression bei Frauen und Männern im Detail mitunter recht unterschiedlich zeigt.

Depression_unsplash.com_pexels-photoFoto: CC unsplash.com

Frauen gelten als das depressive Geschlecht – soweit das Klischee. Dies wird durch  Studien untermauert, wonach Frauen im Laufe Ihres Lebens ein Risiko von 16 – 22 % haben, an einer Depression zu erkranken, während Männer nur zu 8 bis 12% betroffen sind.

Spezifika bei Frauen Weiterlesen

Teil 4: Natürliches Elexier für Körper und Seele – Sonnenlicht

Der Spätsommer zeigt sich momentan von seiner schönsten Seite. Eine gute Gelegenheit noch reichlich Sonnenlicht zu tanken. Das Gemüt dankt es…

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Foto: CC0 Julian Jagtenberg

Es gibt zahlreiche Erkenntnisse dazu, dass Sonnenlicht eine positive Wirkung auf unseren Körper und unsere Seele hat. Gerade bei Niedergeschlagenheit, Müdigkeit, Traurigkeit kann Sonnenlicht zu mehr Lebensqualität mitverhelfen. Man kann also sagen, Sonnenlicht ist ein wichtiges Lebenselexier für uns. Ich habe daher ein paar Anregungen in dazu in nachstehenden Artikel zusammen geschrieben: Weiterlesen